Um das Geld in der Schweiz anlegen zu können, bieten Ihnen hier zahlreiche Vermögensverwaltungen, -berater, Groß- und Privatbanken die Möglichkeit der Geldanlage. Egal, für welchen Anbieter Sie sich in der Schweiz entscheiden, ein diskreter und vor allem professioneller Umgang mit Ihrer Geldanlage wird von allen Vermögensinstituten zugesichert.
Bei den Schweizer Geldanlage-Instituten werden nicht nur die Gelder der Schweizer Eidgenossen verwaltet. Laut Schätzungen stammen ca. 50 % des verwalteten Gesamtaufkommens von Kunden, die Ihren Wohnsitz nicht in der Schweiz haben.
In der Schweiz stehen Ihnen alle Geldanlagemöglichkeiten offen, wie Sie dies auch von zuhause gewohnt sind. Teilweise sind in der Schweiz aber die Zinserträge weitaus höher, als Sie diese in Deutschland erwarten könnten.
War es noch vor Jahren möglich, sein Geld auf dem berühmten Nummernkonto unbemerkt und diskret anzulegen, ist dies seit 2005 nicht mehr so einfach möglich. Da die Diskretion sowie die Weigerung der Schweizer Banken, mit dem deutschen Fiskus zusammenzuarbeiten, auch viele Steuerhinterzieher angezogen hat, hat die Deutsche Regierung nun auch die Schweiz zu einem Kompromiss überreden können. So müssen die Schweizer Banken von Ihren Kunden eine Quellensteuer auf das von ihnen verwaltete Geld einziehen und diese dann zu einem großen Teil an den deutschen Fiskus weiterleiten. So sind zwar die hiesigen Finanzämter nicht über die genaue Höhe der Geldanlage in der Schweiz informiert, doch genügt hier eine kleine Umrechnung und schon hat man auch über diesen Geldbetrag Kenntnis erlangt.
Aus diesem Grund beraten die Schweizer Geldanlage-Institute Ihre Kunden jetzt auch vermehrt über steuerfreie Geldanlagemöglichkeiten. Somit wäre zumindest hier die vollständige Diskretion wieder hergestellt, da den dortigen Angestellten meist die Vorlage des Personalausweises ausreicht, um dort ein Konto oder ein Depot zu eröffnen.
Auch wenn es immer noch teilweise möglich ist, sein Geld in der Schweiz so anzulegen, dass hier keine Quellensteuer bezahlt werden muss, sind Sie dennoch verpflichtet, alle Zinserträge in Ihrer Steuererklärung anzugeben, auch wenn diese nicht in Deutschland erzielt wurden. Sie machen sich ansonsten der Steuerhinterziehung strafbar.
Die Gebühren für eine Konto- bzw. Depotführung in der Schweiz liegen im Schnitt etwas höher als die Gebühren, die in Deutschland verlangt werden. Gerade das Nummerkonto kann hier bis zu einer vierstelligen Summe im Jahr zu Buche schlagen.