Nach der Zubereitung sollte der Kaffee in vorgewärmten Tassen oder Kannen serviert werden. Einige Gastronomie-Kaffeemaschinenmodelle verfügen über ein spezielles eingebautes Wärmeregal. Kaffee ist ein ölhaltiges Getränk und überzieht Kaffeemaschinen mit einem feinen Ölfilm. So sollten Sie darauf achten, dass Ihre Kaffeemaschinen immer sorgfältig gereinigt werden, damit keine ranzigen Gerüche bei den zubereiteten Getränken entstehen können. Die entsprechenden Anweisungen zu den Reinigungsvorgängen und ihrer Häufigkeit können Sie bei dem jeweiligen Hersteller erfragen. Außerdem sollten Sie Ihre Geräte regelmäßig entkalken auch dann, wenn Sie bereits entkalktes Wasser benutzen.
Kaffee-Vollautomaten sind für ihre äußerst einfache Handhabung und eine Tasse für Tasse gleich bleibende Qualität sehr beliebt. Diese Gastronomie-Kaffeemaschinen besitzen eine Kaffeemühle, die in das Gehäuse integriert ist und automatisch betrieben wird. Die besondere Frische der Getränke wird dadurch erzeugt, dass für jede Tasse der Kaffee frisch gemahlen und gebrüht wird. Nachdem die eingebaute Pumpe das Wasser durch den Kaffee presst, wird der Kaffeesatz automatisch ausgeworfen.
Der Kaffee aus Espressokaffeemaschinen schmeckt besonders würzig und sollte etwas gröber gemahlen sein. Das eingefüllte Wasser wird erhitzt, der dabei entstehende Dampf drückt das Wasser durch den Kaffee. Um elektrische Schäden zu vermeiden, sollten Sie bei der Inbetriebnahme von Gastronomie-Espressomaschinen überprüfen, ob die angegebene Netzspannung Ihrer Espressomaschine mit Ihrer örtlichen Netzspannung übereinstimmt. Immer bevor Sie die Kaffeemaschine an den Strom anschließen, sollten Sie zuerst den Wasserstand im Wasserbehälter überprüfen. Achten Sie dabei besonders darauf, dass der Ansaugschlauch ins Wasser eintaucht. Um einen trockenen, druckvollen Dampf für die Erwärmung und Aufschäumung von Milch zu erzeugen, muss die Maschine auf Dampftemperatur umgeschaltet werden.
Die technische Grundkonstruktion dieser Zubereitungsmethode ist seit Jahrzehnten unverändert geblieben. Bei dieser Gastronomie-Kaffeemaschinen-Urform wird in einem großen Boiler das gesamte eingefüllte Wasser erhitzt. Bei der Kaffeezubereitung wird eine Portion Wasser über ein Ventil in eine separate Kammer gefüllt und anschließend wird der Druck über den Hebel aufgebaut. Der Nachteil dieser handlichen Geräte besteht darin, dass sie das Wasser zu stark erhitzen, wodurch der Kaffee oft anbrennt und bitter schmeckt.
Bei den praktischen Pumpen-Gastronomie-Kaffeemaschinen wird das exakt temperierte Wasser von einer Pumpe durch das Kaffeemehl gepresst. Der notwendige Pumpendruck bewegt sich um den 10bar-Bereich. Die Kaffeegetränke sind aufgrund der konstant gehaltenen Wassertemperatur sehr qualitativ. Alle Pumpengeräte verfügen über eine zusätzliche Dampffunktion.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Kaffeepackungen, wird hier der Kaffee in Kapseln verpackt. Jede Kapsel enthält genau die für die Zubereitung einer Tasse nötige Menge an frisch geröstetem und gemahlenem Kaffee. Die Frische jeder Kapsel wird von den Anbietern bis zu sechs Monaten garantiert. Die Kaffeekapselmaschinen sind meistens Pumpgeräte, die mit einem Druck von 11 bis 15 bar funktionieren. In den Gastronomie-Kaffeemaschinen der neuen Generation ist ein Thermoblock eingebaut, der für eine exakte Regelung der Wassertemperatur sorgt. Die ideale Wassertemperatur entspricht dabei 86° - 91°C. Der Nachteil von den Kapselkaffeemaschinen besteht in dem hohen Entsorgungsbedarf leerer Verpackungen.