Lazise liegt am südlichen Teil des Ostufers direkt am Gardasee. Lazise ist wohl die Stadt am Gardasee, welche ihre historische Beschaffenheit bis heute am besten bewahren konnte. Lazise wird komplett von einer Stadtmauer umrundet und man kommt nur in die Stadt hinein, wenn man durch eines der drei Stadttore tritt.
Einmal in Lazise selbst angekommen, erwarten euch kleine Gassen, die hier und da immer wieder in kleine Plätze münden. Die ca. 5.800 Bewohnern bewohnen heute noch die alten historischen Gebäude von damals. Selbst der kleine Hafen von Lazise liegt geschützt zwischen der Stadtmauer, da das Hafenbecken direkt bis in das Städtchen hineinragt. Und wo so eine große Stadtmauer ist, kann ein Kastell nicht weit sein. Das Skaligerkastell von Lazise ist heute allerdings in Privatbesitz, deshalb könnt Ihr es nur von außen sehen, was allerdings dem imposanten Eindruck, den es beim Betrachter auslöst, keinen Abbruch tut. Baden könnt Ihr bei Lazise natürlich auch. Neben den am Gardasee dominierenden Kiesstränden findet Ihr hier auch einen kleinen Sandstrand. Die Stadtmauer von Lazise besteht nicht nur aus glatt gehauenen Steinen. In ihr wurden Tonziegel, Flusskiesel und Bruchsteine verarbeitet. Um eventuelle Angreifer schnell sehen zu können, besitzt die Stadtmauer auch einige Wehrtürme, die nach innen offen gehalten wurden. Lediglich ein paar Zinnen dienten den Soldaten zum Schutz. San Nicolò ist eine kleine romanische Kirche, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Ihr findet sie direkt am Hafen. Die Kirche besitzt einen auffallend kleinen Glockenturm und ist relativ schmucklos - zumindest von außen. Innen wurden erst vor einigen Jahren mit den Restaurierungsarbeiten begonnen, die auffallend interessante Fresken und Bilder zum Vorschein brachten.Die Stadtmauer
San Nicolò