Füllmaterial

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Füllmaterial.


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Füllmaterial – clevere Verpackungshelfer

Je nach Umfang und Art des zu verpackenden Gegenstandes empfehlen sich unterschiedliche Füllmaterialien. Gängige Füllmaterialien sind beispielsweise

  • Kunststoff-Chips und Kunststoff-Flocken: sehr klein, lassen sich gut zur Verpackung unregelmäßig geformter Gegenstände verwenden
  • Luftpolsterfolie: leichte, stoßdämpfende Plastikfolie vom Meter mit kleinen Luftpolstern
  • Luftpolsterkissen: mit Luft gefüllte Kissen in unterschiedlichen Größen
  • Seidenpapiere, Packseide: zum Einwickeln von Zerbrechlichem wie Porzellan, auch geknüllt verwendbar
  • Knüllpapier: Preisgünstiges Füllmaterial zum Verpacken und Ausstopfen von Zwischenräumen
  • Kugelpapier, ein flexibles, handliches Papier, dass mit Kugeln geprägt ist und so Volumen schafft
  • Ölpapier: Wasser abweisend, schützt vor Feuchtigkeit
  • Wellpapier: sehr gut geeignet, um Flaschen zu umhüllen, schafft Volumen
  • Styropor-Elemente: schützen und halten auch schwerere Gegenstände stabil in der Verpackung
  • Holzwolle: klassisches Füllmaterial, heute auch farbig erhältlich, geeignet für Gegenstände in allen Größen

Füllmaterial – Besonderheiten

Ein wichtiges Merkmal moderner Füllmaterialien ist ihre Umweltverträglichkeit. Gerade wenn Sie häufig Gegenstände versenden oder geschickt bekommen, zum Beispiel, weil Sie an Online-Auktionen teilnehmen, stellt sich irgendwann die Frage der Füllstoffentsorgung. So ist es beruhigend zu wissen, dass die meisten Hersteller von Füll- und Verpackungsmaterialien diesen Aspekt durchaus im Auge haben. Generell sind moderne Kunststoff-Füllmaterialien biologisch abbaubar. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, besorgen Sie sich natürliche Füllmaterialien. Holzwolle, Füllstoffe auf der Basis von Altpapieren oder Pressflocken aus Maisstärke verursachen keinerlei Umweltprobleme. Doch das Recycling fängt zu Hause an: Sammeln Sie Füllstoffe und verwenden Sie diese wieder. Das Material hält das aus.

Ein weiterer Aspekt ist die Auswahl des richtigen Füllstoffes. Das Füllmaterial sollte sich nach Form und Gewicht des zu verpackenden Gegenstandes richten. Flexible Füllstoffe wie Chips und Flocken sind ideal geeignet, mehrere, auch kleinere Dinge, wie zum Beispiel Ostereier oder Weihnachtsmänner, zu verpacken. Auch für einzelne, leichtere Gegenstände mit runden oder anderen unregelmäßigen Formen eignet sich dieses Verpackungsmaterial gut. Styropor-Elemente dagegen sind praktisch, wenn Ecken und Kanten des Versandgutes besonders geschützt werden sollen. Da dieser Stoff stabiler und fester ist als Flocken, darf der zu verpackende Gegenstand auch schwerer sein. Ebenso praktische wie optisch ansprechende Füllmaterialien sind farbige Holzwolle oder farbiges Sizzle-Papier. Bei letzterem handelt sich um geschreddertes, zusammengepresstes Altpapier, das sich auf das dreifache Volumen ausdehnt – ideal für Weinflaschen oder andere Güter aus Glas. Auch Luftpolsterfolie von der Rolle oder Luftpolsterkissen sind sehr gut geeignet, zerbrechliche Gegenstände sicher auf den Weg zu bringen, da die Luftpolster stoßdämpfend wirken. Eine Besonderheit sind Füllmaterialien, die fix und fertig verarbeitet angeboten werden. Hierzu zählen die wattierte Couverts oder Luftpolster-Umschläge, die bereits mit Füllmaterial ausgeschlagen sind und Ihnen so die Arbeit abnehmen.

Füllmaterial – Anbieter

Füllmaterialien bekommen Sie in jedem Papiergeschäft, im Kaufhaus und beim Fachhandel und natürlich in vielen Baumärkten. Auch im Internet bieten etliche Verpackungsspezialisten ihre Produkte an. Preise vergleichen lohnt sich: Es gibt immer wieder Sonderangebote und echte Schnäppchen. Da kann auch die Abnahme einer größeren Menge sinnvoll sein, denn Füllmaterial lässt sich gut lagern.