Wenn Sie sich um eine Firmenversicherung kümmern, ist es ratsam, sich mit den vier Arten von Risiken im Umfeld Ihrer Firma zu beschäftigen. Die tatsächlichen Risiken werden in drei Gruppen aufgeteilt und richten sich nach Ihrer individuellen Situation:
Wenn Sie Inhaber eine Firma sind, müssen Sie dafür sorgen, dass Risiken, die zu existenziellen Problemen führen können und im Schadensfall den Fortbestand des Unternehmens gefährden, über eine Firmenversicherung abgesichert werden.
Auch Ihr persönliches Risiko als Unternehmers, durch Krankheit oder Unfall berufsunfähig zu werden, müssen Sie absichern. Zur Kategorie der Muss-Versicherungen gehören folgende: die Betriebshaftpflicht-, die Berufshaftpflicht- und die Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung.
Die Risiken, die nicht Ihre Existenz bedrohen, aber zu finanziellen Engpässen führen können, sollten ebenfalls über eine Firmenversicherung versichert werden. Hierzu zählen alle Ereignisse, die das Unternehmen wirtschaftlich erheblich belasten, aber nicht sofort völlig in den Ruin treiben. So können zum Beispiel Wasser-, Sturm-, Feuer- und Einbruchschäden Ihrer Firma Schaden zufügen, weshalb sich eine Absicherung über eine Firmenversicherung solcher Risiken empfiehlt.
Kleinere Risiken, die selbst im schlimmsten Fall nicht zu gravierenden Problemen für Ihre Firma werden können, können über eine Firmenversicherung versichert werden. Hierbei ist es wichtig zu bedenken, dass jede Firma ein anderes Risikoprofil hat. Für eine Firma mögen Glasschäden völlig irrelevant sein, wohingegen ein Unternehmen, das in einem verglasten Gebäude logiert, beim Abschluss einer Firmenversicherung eine Glasversicherung eher in die Kategorie „Soll“ als „Kann“ einordnen sollte.