Der Umgang mit dem Feuerlöscher sollte Ihnen vertraut sein. Wenn Sie sich erst die Bedienungsanleitung durchlesen, wenn es brennt, ist es natürlich zu spät. Bei Fragen bezüglich der Handhabung könnten Sie sich auch an Ihre ansässige Feuerwehr wenden.
Vielleicht bietet diese sogar kostenlose Kurse an.
Für Unternehmer und Freiberufler, die mindestens einen Mitarbeiter beschäftigen, besteht die Pflicht, den Betrieb mit Feuerlöschern auszustatten. Diese müssen alle zwei Jahre auf ihre Funktionalität überprüft werden. Diese Überprüfung muss von Sachverständigen durchgeführt werden.
Sie solten nach folgenden Schritten bei der Brandbekämpfung vorgehen:
- den Feuerlöscher aus der Halterung nehmen
- den Feuerlöscher auf den Boden stellen
- den Feuerlöscher entsichern
- den Schlauch des Feuerlöschers fest in der Hand halten
- den Schlagknopf kurz drücken (oder das Rädchen drehen)
- den Schlauch auf den Brandherd richten
- darauf achten, dass der Feuerlöscher senkrecht steht
- die Löschpistole betätigen
Es gibt verschiedene Arten von Feuerlöschern, die nach dem Zweck beziehungsweise der Art des Brandes unterteilt werden. Brände werden in Brandklassen eingeordnet. Auf Feuerlöschern finden Sie ein Schild, das auf die jeweilige Brandklasse hinweist.
Brandklasse A: Brände fester Stoffe wie zum Beispiel Holz, Stroh, Papier oder Textilien.
Brandklasse B: Brände von flüssigen Stoffen wie Benzin, Öle, Fette oder Lacke.
Brandklasse C: Brände von Gasen wie Propan, Erdgas oder Wasserstoff.
Brandklasse D: Brände von Metallen, zum Beispiel Aluminium oder Magnesium
Je nachdem welche Stoffe von einem Brand betroffen sind, kommen verschiedene Typen von Feuerlöschern zum Einsatz. Wasserlöscher sind nur zum Löschen fester Stoffe (Brandklasse A) geeignet. Bei diesen Feuerlöschern ist ein hoher Druck entscheidend und nicht die Menge des Wassers. Schaumlöscher sind für Brände der Klassen A und B geeignet. Der Schaum legt sich über den Brandherd und erstickt die Flammen. Diese Löscher finden ihre Einsatzbereich in Büros, weil die Verschmutzung des Inventars durch den Schaum nur gering ist. ABC-Löscher, die für diese drei Brandklassen eingesetzt werden können, ersticken den Brand mit einem Pulvergemisch. Leider verursachen diese Löscher eine starke Verunreinigung, auch in den Bereichen, die den Brandherd umgeben. Da technische Geräte durch das Pulver und den Staub beschädigt werden können, sollten diese Löscher nicht in Büroräumen eingesetzt werden. Besser ist hier die Verwendung von Kohlendioxid-Löschern. Diese ersticken die Flammen ohne Technik, Elektronik oder andere hochwertige Gegenstände zu beschädigen. Fettbrand-Löscher, die brennendes Frittierfett oder Speiseöl löschen können, sind in gewerblichen Küchen vorgeschrieben.
Unabhängig vom Typ des Löschers sind diese in verschiedenen Größen und Verfassungsvermögen erhältlich.
Feuerlöscher- Wartung
Es sei Ihnen geraten, den Feuerlöscher regelmäßig warten zu lassen. Der Druck und die die Qualität der Löschmittel lassen mit der Zeit nach. Daher sollten Sie alle zwei Jahre einen Sachverständigen beauftragen, den Zustand des Löschers zu überprüfen. Nach acht Jahren ist ein kompletter Austausch der Löschmittel sinnvoll. Beachten Sie auch, dass der Feuerlöscher wieder aufgefüllt werden muss, nachdem Sie diesen eingesetzt haben.
Verschiedene Feuerlöscher und Zubehör, zum Beispiel dazu passende Schränke, Wandhalter oder zweirädrige Fahrgestelle, können Sie auch online erweben. Möglicherweise finden Sie hier sogar Sonderangebote. Bedenken Sie aber auch die Kosten für die Anlieferung.