Festplatten für den Privat-Rechner unterscheiden sich zunächst in punkto Drehgeschwindigkeit. Ausschlaggebend für Zugriffszeiten und Schnelligkeit sind außerdem der Cache der Festplatte und das Interface, das die Platte nutzt, um Daten an den Rechner zu übermitteln. In den meisten Rechnern findet sich genügend Platz, eine zweite Festplatte einzubauen. Ist Ihre Festplatte nicht defekt, sondern nur voll, empfiehlt sich der Einbau einer zweiten Platte.
Festplatten gibt es im Computer-Fachhandel, bei PC-Discountern und -versandhändlern, per Katalog und im Internet. Moderne Rechner kommen meist ab Fabrik fix und fertig konfiguriert und installiert, so dass sich Otto-Normal-Verbraucher um das Thema Festplatte keine Gedanken machen muss. Soll dennoch eine zweite oder dritte Festplatte ins Gerät, sollten sich reine Anwender an den Fachmann wenden. Erfahrene PC-Nutzer, die auch das Innenleben ihres Rechners kennen, bauen sich ihre Festplatten natürlich selber aus und ein.
Die Auswahl ist groß: von No-Name-Platten bis zu Marken-Festplatten gibt es ein breites Angebot, und auch die Preise sind sehr unterschiedlich. Informieren Sie sich bei Online-Preisvergleichs-Seiten oder in der Fachpresse über günstige Qualitätsprodukte. Für Bastler, bei denen das Funktionieren nicht im Vordergrund steht: Auch gebrauchte Festplatten sind zu haben! Stöbern Sie in Computer-Secondhand-Läden oder bei Online-Auktionen nach dem gewünschten Modell.
Wenn Sie Ihre alte Festplatte gegen ein neues Modell austauschen, stellen Sie unbedingt sicher, dass sämtliche Daten auch wirklich gelöscht sind, bevor Sie die alte Platte entsorgen. Format C: reicht nicht – bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Profi. Dieser hilft auch, wenn die Festplatte beschädigt ist und Sie wichtige Daten retten wollen oder müssen. Seriöse Recovery-Anbieter stellen übrigens eine kostenlose Diagnose, bevor sie sich an die Arbeit machen.