Festplatte

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Festplatte.


Leserbericht schreiben

(Keine Anmeldung nötig - Name frei wählbar)


Leserbericht schreiben


(erscheint beim Beitrag - frei wählbar)









Festplatte – Modelle

Festplatten für den Privat-Rechner unterscheiden sich zunächst in punkto Drehgeschwindigkeit. Ausschlaggebend für Zugriffszeiten und Schnelligkeit sind außerdem der Cache der Festplatte und das Interface, das die Platte nutzt, um Daten an den Rechner zu übermitteln. In den meisten Rechnern findet sich genügend Platz, eine zweite Festplatte einzubauen. Ist Ihre Festplatte nicht defekt, sondern nur voll, empfiehlt sich der Einbau einer zweiten Platte.

  • Drehgeschwindigkeit: Günstige Festplatten rotieren mit 5400 Umdrehungen pro Minute und reichen für den Betrieb der Standardaufgaben eines PCs aus. Wenn Sie öfters große Datenblöcke bewegen, greifen Sie besser zu einem teureren Modell ab 7200 Umdrehungen, das deutlich mehr Daten pro Minute überträgt.
  • Die gängige Schnittstellen – Interfaces – für interne Festplatten heißen IDE oder SCSI.
  • IDE-Festplatten sind günstiger, aber langsamer. Sie eignen sich dafür, eine zweite Platte im Slave-Modus zu betreiben und genügen den Anforderungen eines Privatanwenders voll und ganz. Weiterentwicklungen von IDE sind Serial-ATA-Schnittstellen. Hier werden alle Geräte direkt über den Controller gesteuert: Sie bekommen eine schnellere Performance, da der Master- und Slave-Modus wegfällt. Um ATA-Festplatten zu nutzen, müssen Sie sich allerdings einen entsprechenden Controller oder Adapter besorgen, an den Sie die Festplatte anschließen können.
  • SCSI-Festplatten sind zuverlässiger und deutlich leistungsfähiger: 10000 Umdrehungen pro Minute sind hier bereits Standard. Wenn Sie Ihren PC für Musik- und Video-Anwendungen nutzen, sind Sie mit dieser teureren Festplatte gut bedient. Um diese Festplatte in Ihrem Rechner zu betreiben, brauchen Sie einen SCSI-Controller. Achten Sie darauf, dass Erweiterungskarte und Festplatte den gleichen Spezifikationen entsprechen.
  • Achtung: Für Ihr Notebook brauchen Sie ein Festplatten-Modell mit kleiner Bauform (2,5-Zoll-Festplatte).
  • Auch ein entsprechend großer Cache (Zwischenspeicher) spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Geschwindigkeit einer Festplatte geht. Je mehr Daten dieser „aufbewahren“ kann, bevor diese auf der Festplatte gespeichert werden, umso schneller ist diese. 8 MByte sind derzeit gut.

Festplatte – Anbieter

Festplatten gibt es im Computer-Fachhandel, bei PC-Discountern und -versandhändlern, per Katalog und im Internet. Moderne Rechner kommen meist ab Fabrik fix und fertig konfiguriert und installiert, so dass sich Otto-Normal-Verbraucher um das Thema Festplatte keine Gedanken machen muss. Soll dennoch eine zweite oder dritte Festplatte ins Gerät, sollten sich reine Anwender an den Fachmann wenden. Erfahrene PC-Nutzer, die auch das Innenleben ihres Rechners kennen, bauen sich ihre Festplatten natürlich selber aus und ein.

Die Auswahl ist groß: von No-Name-Platten bis zu Marken-Festplatten gibt es ein breites Angebot, und auch die Preise sind sehr unterschiedlich. Informieren Sie sich bei Online-Preisvergleichs-Seiten oder in der Fachpresse über günstige Qualitätsprodukte. Für Bastler, bei denen das Funktionieren nicht im Vordergrund steht: Auch gebrauchte Festplatten sind zu haben! Stöbern Sie in Computer-Secondhand-Läden oder bei Online-Auktionen nach dem gewünschten Modell.

Festplatte – Wissenswertes

Wenn Sie Ihre alte Festplatte gegen ein neues Modell austauschen, stellen Sie unbedingt sicher, dass sämtliche Daten auch wirklich gelöscht sind, bevor Sie die alte Platte entsorgen. Format C: reicht nicht – bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Profi. Dieser hilft auch, wenn die Festplatte beschädigt ist und Sie wichtige Daten retten wollen oder müssen. Seriöse Recovery-Anbieter stellen übrigens eine kostenlose Diagnose, bevor sie sich an die Arbeit machen.