Einwegkameras bestehen aus einfachen Gehäusen aus dicht verklebtem Karton oder Kunststoff. Im Inneren befindet sich meist ein Kleinbildfilm. Nach Belichtung des Films gibt man den gesamten Apparat ab und bekommt wenig später die entwickelten Bilder. Die Einwegkamera wird für gewöhnlich nach einmaliger Benutzung entsorgt. Ein Kritikpunkt: Die Entsorgung gestaltet sich schwierig, da die Einwegkameras aus Papier, Kunststoff, elektronischen Bauteilen, Batterien etc. zusammengesetzt sind. Inzwischen gibt es aber auch Firmen, die gebrauchte Einwegkameras verschiedener Hersteller recyceln.
Als Gelegenheits- und Reservekameras eignen sich die Einwegkameras vor allem zur einfachen Dokumentation von Ereignissen. Außerdem sind sie robust, leicht, klein und relativ preisgünstig, so dass ihr Verlust durch Bruch oder Diebstahl weniger schmerzt
Es gibt eine Auswahl an Einwegkameras mit verschiedenen Eigenschaften zu unterschiedlichen Preisen. Manche recht gut ausgestattet. Doch für den Preis einer solchen Kamera bekommt man dann auch schon bald eine einfache wiederverwertbare.
Einer der Hauptunterschiede bei den Einwegkameras ist ihre Ausstattung bzw. fehlende Ausstattung mit einem Blitz. Wenn sie einen Blitz benötigen, sollten Sie beim Kauf Ihrer Einwegkamera auf die Reichweite des Blitzes achten.
Die Gehäuse der Einwegkameras sind aus Karton oder Kunststoff. Einige der Kunststoffgehäuse sind Spritzwasserdicht, andere (Unterwasser-Einwegkameras) sogar zum Tauchen geeignet. Es gibt Modelle, die dem Druck bis 3 m Wassertiefe standhalten, andere können sogar bis zu 10 m mit Ihnen in die Tiefe schweben. Die festen und dichten Gehäuse der Unterwasser-Einwegkameras eignen sich auch zum Schutz gegen Staub oder feinen Sand bei Ihren Reisen in trockene, sandige Gebiete.
Die meisten Einwegkameras haben einen Fixfocus, wenige, teurere, Modelle verfügen über einen Zoom. Die Fixfocus-Einwegkameras haben in der Regel eine Brennweite von 32 mm, sind als leicht weitwinklig.
In den USA werden bereits Digitale Einwegkameras angeboten, die demnächst wohl auch in die deutschen Geschäfte kommen werden. Die Bilder sind besonders kontrastreich und man kann unerwünschte Aufnahmen, wie bei einer normalen Digitalkamera, löschen. Hauptunterschied zu regulären Digitalkameras: man kann die Bilder nicht selber ausspielen.