Edelsteine

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Edelsteine.


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Lee: Das Sammeln von Edelsteinen ist natürlich hinsichtlich der Farben und Formen die man damit sammelt ein interessantes Hobby. Allerdings kann ich auch nur sagen, dass die Eignung von Steinen als Kapitalanlage doch wohl sehr gering ist. Meiner Erfahrung nach eignen sich zur Kapitalanlage nur Steine ab einem Einkaufswert oberhalb der zehntausend Euro oder Diamanten, da für kleinere oder günstigere Steine einfach kein Bedarf bzw. kein Ankaufsmarkt besteht. Ich wollte einen schönen Demantoiden veräußern, der ja zu den seltensten Granaten zählt und es lies sich kein Käufer (weder Juwelier, Händler noch Goldschmied) dafür auftreiben. Es bleibt ein schönes Hobby, Anlagesteine bleiben aber für Sammler meistens preislich unerreicht.
Zarah: Über dieses Thema läßt sich trefflich streiten. Was dem einen Kostbar ist, ist für den anderen oft nicht einmal erwähnenswert. Trotzallem können Edelsteine eine vorzügliche Wertanlage sein. Man muß nur wissen, wo man, wenn man einmal Geld braucht seine kleine Kostbarkeiten auch wieder verkaufen kann. Ebay oder ähnliche Internet-Auktionshäuser sind sicherlich nicht der richtige Verkaufsplatz. Dort zählt nur Geiz ist Geil. Ein Verlust ist hier meist vorprogrammiert. Auch der Rückverkauf an den Verkäufer bringt nichts, da dieser natürlich wieder neuen Profit machen möchte oder schon gemacht hat. Pfandhäuser beleihen keine Farbsteine. Auf Edelsteinmessen ist die Konkurrenz riesig und ein Verkauf mit Gewinn meist nicht möglich. Meiner Meinung nach sind Edelsteine als Wertanlage nur geeignet wenn sie aus dem Standard fallen. Das heißt wenn sie etwas besonderes sind. Z.B. Große unbehandelte Spitzenedelsteine in bester Qualtät, wie der Rubin, Tansanit, Alexandrit oder auch Newcomer wie der Mandarin Granat. Diese Spitzenexemplare lassen sich bei renommierten Auktionshäusern ohne viele Probleme an den Mann bringen. Sotheby und Christies läßt grüßen. Trotzallem sollte nicht immer das Kapital im Vordergrund stellen. Edelsteine als Hobby sammeln und sich über eine Wertentwicklung durch Verknappung einzelner Edelsteine freuen, macht doch viel mehr Spaß als ein unsicheres Gezocke. Bei einer Kapitalanlage ohne Moos ist meistens auch nichts los. http://www.edelsteinexperte.de/
Achim: Grundsätzlich sind alle Echten Edelsteine sammelwürdig und als Kapitalanlage geeignet. Voraussetzung dafür ist allerdings eine hohe Qualität der Edelsteine in Farbe, Reinheit und Schliff. Echte Edelsteine sollte man grundsätzlich nur in einem renommiertem Fachhandel kaufen. Bei teuren Edelsteinen sollte ein Deutsches Gemmologisches Zertifikat inklusive sein. Da jeder Edelsteinhändler verschiedene Einkaufsquellen hat, ergeben sich bei den Angeboten unterschiedliche Verkaufspreise. Nicht der erstbeste Kauf ist unbedingt auch der Beste. Also immer die Qualität und die Preise verschiedener seriöser Anbieter vergleichen. http://www.xenia-momo.de/
Christina: ich muß diesem bericht in einem punkt widersprechen: farbedelsteine und auch perlen in bester qualität (rubin, saphir, smaragd, tansanit, mandarin-granat u.a.) sind als wertanlage ebenso geeignet wie diamanten, weil sie weitaus seltener vorkommen. seit 2005 kaufe ich selbst immer wieder ein bis 3 hochwertige edelsteine (zwischen 1.000,- und 5.000,- euro pro stein) und kann sagen, daß sich bei etwas interesse für die materie auch damit eine interessante wertsteigerung erreichen lassen kann. der wiederverkauf, speziell wenn man schnell zu geld kommen muß, ist sicherlich ein problem, deshalb empfehle ich schon beim einkauf auf beste konditionen zu achten. meine tipps: http://www.carat-online.at (für edelsteine) und http://www.edelkontor.de (für perlen)
Gerda Leyser e.K. - Inh. Heinz Leyser - Edelsteine - Schmuckherstellung - Idar-Oberstein: Was ist ein "Halbedelstein" ? Niemand weiß so recht woher der Begriff kommt. Einigermaßen plausibel klingt die Erklärung, daß man in früheren Jahren einige Steine wie z.B. Rubin, Saphir, Smaragd, Diamant als besonders edel ansah und andere als weniger edel, also nur halb(so)edel. "Halbedelstein" ist eine Wortschöpfung vergangener Jahre, die nach den Bestimmungen der CIBJO (Internationale Vereinigung Schmuck, Silberwaren, Diamanten, Perlen und Stein ) schon lange nicht mehr verwendet werden darf. ABER scheinbar ist dieses unsinnige Wort "unsterblich" ...

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Edelsteine – Zusammenfassung

Edelsteine faszinieren die Menschen schon seit Tausenden von Jahren. Sie sind nicht nur als Schmuckstück oder Wertanlage begehrt, sondern haben auch in der Esoterik oder bei Sammlern ihren ganz besonderen Stellenwert. Vielen Edelsteinen werden heilende, stimulierende und symbolhafte Eigenschaften nachgesagt, daher finden sie auch vielfach Verwendung als Glücksbringer und in der alternativen Heilkunde.

Edelsteine – Arten

Bei den Schmucksteinen wurde früher und wird manchmal auch heute noch zwischen „eigentlichen“ Edelsteinen und den Halbedelsteinen differenziert. Eigenschaften wie Lupenreinheit, Seltenheit, Größe, Härte, Farbe und die chemische Zusammensetzung spielen eine Rolle dabei, wann ein Stein wirklich als edel bezeichnet wird.

Die edelsten, in der Natur vorkommenden Schmucksteine sind der Diamant, der Rubin, der Smaragd und der Saphir. Der Diamant gehört aufgrund seiner ungewöhnlichen Schönheit, Reinheit und Härte ohne Zweifel zu den Edelsteinen, die die größte Faszination ausüben und somit am begehrtesten sind.

Alle Edelsteine haben eines gemeinsam: sie sind Kristalle mineralischen Ursprungs und kommen in der Natur sehr selten vor.
Zu den Halbedelsteinen zählen unter anderem der Granat, der Topas, der Türkis und der Amethyst. Diese kommen etwas häufiger vor und unterscheiden sich in ihren Eigenschaften von den wirklich edlen Schmucksteinen (siehe oben). Aber auch einige Schmucksteine organischen Ursprungs, die keine kristallinen Eigenschaften haben, werden vom Handel als Edel- oder Halbedelsteine bezeichnet, wie etwa der Bernstein und der Opal.
Zusammenfassend also lässt sich sagen: je reiner, schöner und seltener ein Edelstein ist, umso wertvoller ist er.

Edelsteine – Verarbeitung

Ein Edelstein in seinem Rohzustand kann unscheinbar und für den Laien wertlos erscheinen, erst eine professionelle Verarbeitung lässt seine ganze Schönheit zur Geltung kommen. Nur ein Fachmann kann den Wert eines rohen, ungeschliffenen Edelsteins bestimmen. Nach dem Schmirgeln, Schleifen und Polieren erstrahlt er in seinem wunderbaren Glanz, erst dann werden die Farben und andere faszinierende Eigenschaften, wie Lichtbrechung und Transparenz, richtig sichtbar. Nun ist der Edelstein für die Verwendung in der Schmuckindustrie geeignet.

Je nach Art, Form, Größe und Verwendungszweck werden unterschiedliche Schliffformen angewendet. Der Carbochonschliff als einfachster Schliff dient der Abrundung eines Edelsteines und wird vor allem durchgeführt bei nicht-transparenten Steinen. Eine weitere Schliffart ist der Facettenschliff in vielen verschiedenen Varianten (Diamantschliff, Brillantschliff, Smaragdschliff), durch den gerade ein durchscheinender Edelstein am Ende in einer außergewöhnlichen Form und Brillanz erstrahlen kann. Die Schmuckindustrie hat eine große Vielfalt an unterschiedlichen Schliffformen bereit – hier seien als Beispiele die Tropfenform, die Baguetteform, die Herzform, die Briolettform und die Antikform genannt.

Edelsteine – Verwendung

Die klassische Verwendung von Edelsteinen besteht darin, sie als Schmuckstück zu tragen – entweder einzeln in einer Fassung zu einem Ring, einer Brosche oder einem Anhänger verarbeitet, oder als Armband, Kette oder Collier.

Ein anderes, immer populärer werdendes Gebiet der Edelsteinverwendung ist die alternative Heilkunde. Hildegard von Bingen hat bereits im achten Jahrhunderte Edelsteine bei der Behandlung von verschiedenen Krankheiten verwendet. Aus diesem Wissen ist die Edelsteintherapie entstanden, wobei bei Heilpraktikern Edelsteine bei psychischen, physischen und geistigen Erkrankungen und Disharmonien ergänzend zu anderen medizinischen Behandlungsmethoden unterstützend eingesetzt werden, damit sie durch positive Schwingungen den Heilungsprozess fördern.

Ein ganz anderes Thema bei der Verwendung von Edelsteinen ist die Wertanlage. Hierfür eignen sich nach Experten-Meinung ausschließlich Diamanten in allerbester Qualität und erst ab einer gewissen Größe. Achten Sie unbedingt darauf, dass sie Diamanten zum Anlagezweck nur mit Echtheitszertifikat bei einem seriösen, anerkannten Händler kaufen – erkundigen Sie sich am besten vor dem Kauf bei einem Fachverband oder -institut.

Edelsteine – Tipps zum Kauf

Ob Sie Edelsteine, für welchen Zweck auch immer, im Handel vor Ort, in einer anderen Stadt oder online erwerben möchten, sollten Sie ab einem gewissen Wert und Qualitätsanspruch unbedingt vorher Informationen einholen. Schon geringe, für den Laien nicht sichtbare Unterschiede in der Qualität können einen großen Wert- und somit Preisunterschied ausmachen.

Für den Kauf aller Schmuckstücke und Edelsteine sämtlicher Preis- und Qualitätsklassen lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich auf den Internetseiten der Anbieter, die Ihnen hochwertigere Steine auch mit Echtheitszertifikat liefern können.