DSL besteht aus zwei Teilen: Der DSL-Leitung (meist T-DSL) und dem darüber angebotenen Internet-Zugang (Internet Provider)
Bei DSL "kommt" das Internet über Ihre bestehende Telefonleitung ohne das normale Telefonieren dabei zu stören. Ohne eine bestehende oder zu bestellende normale Telefonleitung gibt es also auch kein DSL. Diese Leitung wird in aller Regel von der Telekom bereit gestellt und hat einen festen Preis. Das steht dann bei den meisten Providern im Kleingedruckten. Muss aber immer dazu gerechnet werden. In der Regel bleiben oder werden Sie damit also auf jeden Fall Kunde bei der Telekom.
Die DSL-Leitungen kommen in verschiedenen Geschwindgkeitsabstufungen (Bandbreiten) die in Mbit/Sekunde gerechnet werden. Das wird Ihnen nicht viel sagen aber in 99% der Fälle reicht die kleinsten Bandbreite bei weitem aus.
Die Kosten für den Datenverkehr im Internet werden nach drei alternativen Modellen abgrechnet.
Bei der Flatrate können Sie soviel surfen und downloaden wie Sie wollen. Das lohnt meist nur für Leute, die Internet Radio hören, viel Musik und Videos laden oder sich mit anderen den Anschluss teilen.
Bei der Volumenabrechnung ist in der Regel ein gewisses Kontigent frei und alles was darüber hinausgeht wird extra berechnet. Auch hier gilt: Für einen normalen WebSurfer sind die kleinen Pakete meist mehr als ausreichend.
Der Provider wird für Sie in der Regel die DSL Leitung mitbestellen, so dass es vom Aufwand her egal ist ob sie zu T-Online gehen oder einem der Konkurrenten. Auch was die Leistung betrifft, sollten keine grossen Unterschiede sein. Als Faustregel gilt: T-Online ist etwas teuerer als die Konkurrenten aber dafür bekommt man auch alles aus einer Hand.
Wichtig ist die Vertragslaufzeiten zu vergleichen und die Möglichkeit zwischen verschiedenen DSL Paketen zu wechseln. Das wird einem meist erst schmerzhaft bewusst wenn man den Provider wechseln will.
Zu einem DSL Anschluss gehören ein paar Geräte. Ein sogennanter Splitter ist das mindeste was dabei seien muss. Zusätzlich brauchen Sie aber noch ein DSL Modem und wenn Sie mehrere PC anschliessen wollen einen Router. In der Regel macht ein Komplettpaket mit Modem und Router Sinn an das Sie dann nur noch Ihren Rechner mit Netzwerkkabel anschliessen müssen. Den Router nimmt man meist als WLAN Router so dass Sie zuhause auch über Funk auf Ihren DSL Anschluss zugreifen können.
Wer viel mit dem PC im Ausland unterwegs ist, sollten einen DSL Internet-Provider wählen der einem Internet-Roaming-Netzwerk (z.B. T-Online mit iPass) angeschlossen ist. Damit können Sie dann mit Ihren deutschen Zugangsdaten und einer Roamingsoftware über lokale Internet-Provider online gehen. Das kann viel Geld sparen.
Zunehmend bieten DSL Provider auch WLAN Hotspots in Cafés, Bahnhöfen, Hotels und Flughäfen an. Wenn Sie diese drahtlosen öffentlichen Internetzugänge nutzen wollen sollten Sie auch hier die Provider vergleichen.