Das kleine Dorf Bolonia liegt ca. 15 Kilometer von Tarifa, dem südlichsten Punkt Spaniens, entfernt. Bolonia selbst ist eine kleine Ansammlung von Häusern, die direkt am langen feinen Sandstrand wie aufgereiht nebeneinander liegen. Dazwischen liegt nur eine Straße.
Das Hinterland von Bolonia hat Ähnlichkeit mit einer wilden Berglandschaft, die mit Zwergpalmen bestückt ist. Hier und da weiden Kühe und Pferde, was etwas von der Ruhe wiedergibt, die die Bewohner von Bolonia gerade in den Wintermonaten hier erleben. Neben der Ortschaft haben Archäologen die Römersiedlung Baeolo Claudia ausgegraben, die neben dem Strand mit seiner auffallend gewaltig großen Düne den Anziehungspunkt von Bolonia ausmacht. Am 4 km langen Strand, dem Playa de Bolonia könnt Ihr neben dem Sonnenbaden vor allem Windsurfen. Die Windverhältnisse im Süden von Spanien und besonders hier in Bolonia sind hierfür besonders geeignet. Ein Spaziergang bis zum Ende des Strands von Bolonia lohnt sich ebenfalls. Hier stoßt Ihr auf eine ziemlich große Düne. Die ehemalige Römersiedlung aus dem 2. Jh. v. Chr. hatte beträchtliche Ausmaße und fand seine Blütezeit in den Jahren 41 - 54 n. Chr. unter dem römischen Kaiser Claudius. Die Römer verarbeiteten in dieser Römersiedlung, die schnell zur Stadtgröße angewachsen war, den bei den Römern so beliebten Thunfisch. Sie legten ihn ein und machten ihn so haltbar, damit er in Rom von den hohen Herrschaften auch noch lange Zeit später genossen werden konnte. Wenn Ihr das Baelo Claudia besichtigt habt, solltet Ihr noch das Museum besuchen, das viel über die Geschichte der Römersiedlung erzählt.Strand
Baelo Claudia
Museum