Costa de la Luz - die Küste des Lichts. Treffender kann man den Küstenstreifen, der sich von der im Südwesten Spaniens gelegenen Stadt Tarifa bis nach Ayamonte an der Grenze zu Portugal hinzieht, nicht nennen.
Die Region selbst ist durch den Fluss Rio Guadalquivir in zwei Provinzen unterteilt, in Cádiz sowie in Huelva. An der Costa de la Luz ist auch die südlichste Spitze von Spanien zu finden. Nur 14 km Luftlinie über den Atlantik hinweg trennen hier Europa von Afrika.
Costa de la Luz bedeutet vor allem 270 km feiner Sandstrand.
Dazu kommen die berühmten weißen Dörfer direkt am Atlantik oder etwas im Hinterland. Hier findet Ihr andalusisches Flair gepaart mit maurischen Einflüssen - eine interessante Mischung, die erkundet werden möchte.
An der Costa de la Luz findet Ihr weiter weitläufige Dünenlandschaften, Salzmarsche sowie schattige Wälder. Die Landschaft an sich ist so facettenreich und einzigartig, sodass dort zahlreiche Natur- und Nationalparks entstanden sind, um diese zu schützen.
In Jerez ist der Sitz der spanisch königlichen Reitschule mit seinen berühmten Andalusierpferden. Gleichzeitig ist Jerez auch die Heimat des Sherrys.
Oder wie wäre es, die älteste Stadt Westeuropas zu besuchen, Cádiz?
Neben diesen beiden größeren Städten ist an der Costa de la Luz die Vergangenheit in fast jedem Städtchen oder Dorf zu spüren.
An der Costa de la Luz herrscht stets ein kräftiger Wind, der vielleicht nicht gerade von diejenigen unter Euch immer als angenehm empfunden wird, die nur ein Sonnenbad an einem der schönen Strände nehmen möchten, aber für die Wind- und/oder Kitsurfer unter Euch herrschen an der Costa de la Luz geradezu ideale Bedingungen.
Wer lieber den Unterwassersport ausübt, der findet genügend Tauchbasen, die auch geführte Tauchgänge durchführen.
Die Sandstrände der Costa de la Luz laden nicht nur zum Baden ein, selbst kilometerlange Wanderungen direkt am Atlantik sind möglich.
Für etwas längere Ausflüge lockt das Hinterland. Das ist landschaftlich sehr reizvoll. Hier könnt Ihr kurze Spaziergänge machen oder auch Tageswanderungen, je nach Lust und Laune.
Die Costa de la Luz und ihr Hinterland sind auch besonders gut mit dem Fahrrad zu erkunden. Wenn Ihr euer eigenes Fahrrad nicht dabei habt, kein Problem. Ihr findet hier in der Gegend viele Fahrradverleiher.
Besonders reizvoll ist es, die Umgebung mit dem Pferd zu erkunden. Hoch zu Ross am Strand entlang oder an den Weiden der Stiere. Reiterhöfe gibt es gerade an der Costa de la Luz nicht gerade wenige.
An der Küste des Lichts habt Ihr aber auch Gelegenheit zum Joggen, Golfen oder auch Spanisch lernen. Oder wie wäre es mit einem Tagesausflug nach Afrika?
Wenn Ihr als Pauschalurlauber an die Costa de la Luz reisen möchtet, findet Ihr die Unterkünfte meist in den noch nicht so zahlreich vorhandenen neueren Hotelanlagen, welche sich aber in der Regel außerhalb der kleineren Ortschaften befinden.
Reist Ihr lieber individuell, findet Ihr hingegen eine größere Auswahl an Unterkünften. So könnt Ihr beispielsweise in den Paradores, das sind Hotels unter staatlicher Führung, die sich in historischen Gebäuden oder in besonders reizvoller Umgebung befinden, übernachten.
Weitere Schlafmöglichkeiten gibt es in den kleinen Hostales, Jugendherbergen, einem Hotel Residencia, Unterkünfte mit Frühstück oder direkt bei spanischen Familien in den so genannten Fondas oder Casa de Huespedes. Aber auch Appartements für Selbstversorger werden häufig in kleineren Anlagen angeboten, die aber eher - wie großen Hotelanlagen - eher außerhalb der Ortschaften zu finden sind.