Das Chondroitinsulfat, welches in der Medizin Anwendung findet, wird meist aus tierischen Quellen gewonnen. Hierzu zählen vor allem Haifischknorpel, Muscheln oder auch Hühnerkämme.
Das Chondroitinsulfat wird des Weiteren auch im Körper gebildet, doch diese Bildung lässt im zunehmenden Lebensalter nach, so dass hier teilweise die Bildung des Chondroitinsulfats entweder angeregt werden oder dieses durch die Einnahme entsprechender Medikamente von außen zugeführt werden muss.
Das Chondroitinsulfat ist für den Körper von großer Wichtigkeit. Es besitzt sehr vielfältige Eigenschaften, die für die Knochen selbst, die Knorpelbildung, das Herz-Kreislauf-System, den Fettstoffwechsel sowie auch das Immunsystem von großer Bedeutung sind.
Das Chondroitinsulfat ist einer der wichtigsten Bestandteile des Bindegewebes. Auch für die Gelenkknorpel, wie beispielsweise die Bandscheiben, spielt es eine große Rolle, da das Chondroitinsulfat dafür verantwortlich ist, dass die Knorpel ihre Elastizität beibehalten. Es besitzt hier weiterhin die Eigenschaft, auch den vermehrten Knorpelabbau zu verhindern und sorgt dafür, dass eine Degeneration nicht stattfinden kann.
Chondroitinsulfat ist aber nicht nur im Skelett, sondern auch in den einzelnen Zellwänden zu finden, hier also auch in den Herzklappen sowie in den Arterien. Ist die Chondroitinsulfatversorgung in Ordnung, ist die Blutzirkulation optimal und Blutplättchen können nicht verkleben. Dies verhindert somit Herz- und Schlaganfälle.
Chondroitinsulfat hat des Weiteren die Eigenschaft, den Cholesterinanteil auf einem körperoptimierten Niveau zu halten, da das Chondroitinsulfat in der Lage ist, die Oxidation des Cholesterins zu unterbinden.
Chondroitinsulfat gehört zu den Antioxidansien. Es ist also in der Lage, freie Radikale und andere für den Stoffwechsel schädliche Substanzen abzubauen, was wiederum dazu führt, dass Entzündungen schneller abklingen und die Wundheilung deutlich gefördert wird.
Das Chondroitinsulfat findet eine große Anzahl an Einsatzmöglichkeiten in der heutigen Medizin. Diese sind beispielsweise:
Die Einnahme von Chondroitinsulfat gehört vor allem im Krankheitsfall in Verbindung mit anderen Wirkstoffen zu einer sinnvollen und heilungsversprechenden Therapie. Eine vorbeugende Einnahme von Chondroitinsulfat ist aber vielfach nicht notwendig, da zum einen das Chondroitinsulfat im Körper selbst gebildet wird und auch von außen durch die Nahrung aufgenommen werden kann. Sie können also Muscheln und/oder Austern nicht nur wegen des Genusses sondern auch als Vorsorge für Ihre Gesundheit und Ihres Chondroitinsulfathaushaltes essen.