... die rote Sonne im Meer versinkt. So begann der bekannte Schlager „Capri-Fischer" aus den 50er Jahren. Die Insel Capri wurde während des deutschen Wirtschaftwunders zum Inbegriff der Urlaubsträume. Und sie ist es auch heute noch. Wenn die Sonne untergeht, flaniert man und genießt die pittoresken Ausblicke über das Meer, man isst gut und genießt das süße Leben.
Die Stadt Capri ist der tiefer gelegene Ort, den die meisten Touristen ansteuern. Etwas höher gelegen, aber nicht weniger attraktiv, ist Anacapri. Anacapri ist etwas kleiner als Capri, aber ebenfalls sehr schön.
Die Faraglioni sind beeindruckende Felsformationen vor der Insel Capri. Steil ragen Sie aus dem Meer hervor und wurden in Antike genutzt, um mit einem Feuer auf der Kuppe Seefahrern den Weg zu weisen. Am dichtesten an der Küste liegt der Felsen „Stella", der 109 Meter aus dem Meer ragt.
Edle Herrscher liebten die Insel Capri schon vor langer Zeit. Der römische Kaiser Tiberius ließ sich die Villa Jovis auf einem Berg am östlichen Ende der Insel erbauen. Heute heißt dieser Berg Monte Tibero. Bestaunen Sie hier die Aussicht auf den Golf von Neapel und die Stadt Capri. Von der Villa sehen Sie nur noch Ruinen, doch diese vermitteln durchaus eine Vorstellung von den einstmals mächtigen Gebäuden.
Die Villa San Michele wurde von dem schwedische Schriftsteller Axel Munthe Anfang des 20. Jahrhundert in Anacapri errichtet. Heute ist die Villa ein Anziehungspunkt für historisch und kulturell interessierte Reisende: Sie ist heute einerseits ein Museum in einer sehr reizvollen Umgebung, andererseits ein Gästehaus für Künstler und Forscher. Die harmonische Gestaltung von Garten, Gebäude und Landschaft verleiht der Villa San Michele noch immer ihren unverwechselbaren Charakter.
Im Nordwesten Capris muss man sich auf alle Fälle die Blaue Grotte angesehen haben. Das herrliche Blau ist tatsächlich sehr beeindruckend. Und dabei fällt kein direktes Tageslicht in die Grotte. Vielmehr wird das Tageslicht nur unter Wasser reflektiert.