PC-Bildschirme werden in ganz verschiedenen Größen angeboten. Dabei gilt die in Zoll gemessene Bildschirmdiagonale als Maß der Dinge. Man unterscheidet mittlerweile zwischen drei gängigen Bildschirmmaßen: 15-Zoll-Bildschirme befinden sich dabei nur noch selten im Handel und sind nur für solche Anwender zu empfehlen, die selten am PC arbeiten müssen. 17-Zoll-Bildschirme genügen den Ansprüchen eines normalen PC-Benutzers. Diese Bildschirme sind derzeit am häufigsten anzutreffen. Wenn Sie viel mit Grafikprogrammen arbeiten möchten oder gerne grafisch anspruchsvolle Computerspiele spielen, sind Sie mit einem 19-Zoll-Bildschirm gut bedient.
Das Herzstück der Röhrenbildschirme ist eine gläserne Bildröhre, die diese Geräte recht schwer und klobig erscheinen lässt. Da das Bild bei Röhrenbildschirmen von einem oder mehreren Elektronenstrahlen Zeile für Zeile aufgebaut wird, flimmert es ständig ein wenig. Dies geschieht mit einer so hohen Frequenz, dass das menschliche Auge das Flimmern normalerweise kaum wahrnimmt. Sitzen Sie jedoch eine längere Zeit vor einem solchen Bildschirm, kann es sich durchaus bemerkbar machen und zu einer schnelleren Ermüdung Ihrer Augen führen. Sie sollten also auf diese alten Geräte nur dann zurückgreifen, wenn Sie nicht zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen müssen.
Flachbildschirme - oder TFT-Monitore (TFT = Thin Film Transistor), wie man diese Geräte auch nennt – haben mit ihrer flachen Bauart und ihrem geringen Gewicht den herkömmlichen Geräten längst den Rang abgelaufen. Über eine Bildröhre verfügen diese Bildschirme nicht mehr. Sie machen sich besondere optische Eigenschaften bestimmter flüssig-kristalliner Substanzen zu Nutze. Legt man an sie eine elektrische Spannung an, werden sie mehr oder weniger durchsichtig und können auch bestimmte Farben annehmen. Für eine gleich bleibend helle Beleuchtung dieser Substanzen sorgen Röhren, die den uns bekannten Neonröhren sehr ähnlich sind. TFT-Monitore arbeiten vollkommen flimmerfrei und erlauben Ihnen auch eine längere Bildschirmarbeit, ohne dass die Augen ermüden.
Beim Kauf eines Flachbildschirms sollten Sie auf einige Punkte achten: Je höher die Leuchtkraft (gemessen in Candela) des Bildschirms ist, desto brillanter und kräftiger leuchten die Farben. Für eine gute Darstellung sollte der Bildschirm mindestens über 200 Candela verfügen. Auch das Leuchtverhältnis von schwarzen zu weißen Bildpunkten (Kontrastverhältnis genannt), ist für eine gute Darstellung wichtig. Der Wert sollte hier mindestens 300:1 betragen, Spitzenmodelle schaffen gar 1000:1. Achten Sie weiterhin auf die Anschlüsse des Bildschirms. Viele neuere Flachbildschirme verfügen bereits über eine digitale Schnittstelle, die den Bildschirm mit modernen Grafikkarten verbinden kann. Hier sorgt nur die so genannte DVI-D-Schnittstelle wirklich für eine digitale Übertragung der Daten, die DVI-A-Schnittstelle bietet gegenüber herkömmlichen Anschlüssen kaum eine Verbesserung. Schließlich sollten Sie beim Kauf eines Flachbildschirms auch einen Blick auf den Fuß werfen, denn der Monitor braucht einen festen Stand. Flachbildschirme verfügen zusätzlich über eingebaute Lautsprecher, die aber keine gute Soundqualität liefern.