Im Gegensatz zum Fliegen haben Bahnreisen den großen Vorteil, dass es wesentlich mehr Bahnhöfe als Flughäfen gibt. Deshalb erreichen Sie mit der Bahn auch kleinere und oft auch recht abgelegene Orte. Dorthin fahren die Züge zwar meist nicht so oft, aber regelmäßig.
Sehr bequem sind die Bahnverbindungen zwischen großen Städten. Metropolen wie Berlin, Paris, Rom, Hamburg, Prag und Wien sind mit der Bahn oft erstaunlich gut miteinander verbunden, so dass sich ein Wochenend-Ausflug einfach anbietet. Egal ob innerdeutsche oder europäische Reiseziele, eine Bahnfahrt ist eine interessante Alternative.
Vor allem kann man sich in der Bahn entspannt zurücklehnen und muss sich nicht auf den Autoverkehr konzentrieren, sondern kann schnell noch wichtige Unterlagen für den nächsten Termin, ein gutes Buch oder den Reiseführer des Urlaubsziels lesen.
Die Bahn ist Tag und Nacht unterwegs. Besonders für weitere Reisen ins europäische Ausland ist eine Fahrt im Liegewagen oder im bequemeren Schlafwagen optimal.
Für Senioren, große Familien und Eltern mit Kinderwagen ist das Ein-, Aus- oder Umsteigen schon ein wenig aufwändig. Doch gibt es an großen Bahnhöfen Service-Angebote, die genau hier Hilfe anbieten. Erkundigen Sie sich bei der Buchung, ob Sie diese Angebote nutzen können.
Wer das umfangreiche Urlaubsgepäck nicht schleppen möchte, kann es daheim abholen lassen. An einigen Bahnhöfen helfen Ihnen auch wieder Gepäckträger beim Transport.
Bahnreisen lassen sich gut mit anderen Verkehrsmitteln kombinieren. Sei es der Mietwagen am Bahnhof oder der Transfer zum Flughafen – es gibt verschiedene Service-Angebote, die das Umsteigen auf ein anderes Verkehrsmittel erleichtern.
Das klappt auch mit dem eigenen Auto: Entscheiden Sie sich für einen Autoreisezug und Sie haben Ihr eigenes Auto im Urlaub mit dabei und legen trotzdem den größten Teil der Strecke stressfrei zurück.
Auch das eigene Fahrrad kann man ganz bequem mit auf die Reise nehmen. Allerdings gelten im Nahverkehr und im Fernverkehr unterschiedliche Bedingungen. So darf man bei manchen Regionalverbindungen zum Beispiel während des Berufsverkehrs keine Fahrräder mitnehmen. Deshalb sollte man sich rechtzeitig über die Möglichkeiten informieren. Und die Fahrkarte fürs Fahrrad darf natürlich nicht vergessen werden!
Wer nur eingeschränkt mobil ist und zum Beispiel im Rollstuhl reist, kann auf vielen Bahnhöfen Hublifte und Rampen nutzen – allerdings nicht überall. Wichtig ist, rechtzeitig zu klären, wie man unterwegs gut zurechtkommt und alles nötige schon von zu Hause aus zu veranlassen. Schwerbehinderte Menschen können unter bestimmten Umständen auch finanzielle Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Neben Rollstuhlgerechten Plätzen in den meisten Fernzügen gibt es inzwischen auch ein paar Linien mit Liegewagenabteilen, die rollstuhlgerecht sind.