Es gibt zwei verschiedene Arten von Arbeitsspeichern:
Hierbei wird das Speichern von Informationen durch Transistoren erledigt.
Beim dynamischen Arbeitsspeicher wird das Speichern durch Kondensatoren erledigt, sie können jeweils 0 und 1 speichern. Der dynamische Arbeitsspeicher hat gegenüber dem statischen Arbeitsspeicher eine weitaus längere Zugriffszeit und wird deshalb heute nur noch selten eingesetzt.
Die heute am weitesten verbreiteten Speicherarten sind SDRAM, RDRAM und DDR-RAM. Zwischen diesen Arten gibt es große Unterschiede.
SDRAM – Synchronus Dynamic Access Memory.
Der Arbeitsspeicher gehört zu den heutigen Standardarbeitsspeichern, er ist mit einem Taktsignal ausgestattet um Speicherabfragen mit dem Rest des PCs zu synchronisieren. So werden schnelle Informationen geliefert.
RDRAM – Rambus Dynamic Random Access Memory.
Dieser Arbeitsspeicher ist ein dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff von Rambus.
Er eignet sich sehr gut für Server, die sehr viel Arbeitsspeicher benötigen.
DDR-RAM – Double Data Rate
Der Arbeitsspeicher ist eine Weiterentwicklung des SDRAM.
Der Arbeitsspeicher arbeitet zwei Datentransfers pro Taktzyklus ab und kann so doppelt so viele Daten pro Sekunde schreiben und lesen.
Zu beachten ist, dass SDRAM und DDR-RAM nicht miteinander kompatibel sind,
sie passen nicht in die Steckplätze der jeweils anderen Technik. Die Konfigurationsregeln des Arbeitsspeichers Ihres Computers finden Sie im Benutzerhandbuch.
Für Dateneingabe Verarbeitung, Auflistungen, Datenübertragungen, kleine Grafiken und Präsentationen benötigen Sie einen Arbeitsspeicher mit 128 – 256 MB. Dieser reicht aus, um diese Arbeiten zufrieden stellend erledigen zu können.
Für komplexe Präsentationen, Videokonferenzen, umfangreiche Datenbankanalysen,
und Netzwerkanbindungen allerdings sollten Sie einen Sie einen Arbeitsspeicher mit 256 – 512 MB benutzen, damit diese die gestellten Aufgaben auch durchführen können.
Für Umfangreiche Grafiken, 2D-CAD, erstellen von komplexen Animationen oder Flashfilmen und Rendering brauchen Sie mindestens einen Arbeitsspeicher mit
512 - 1GB. Nur diese sind in der Lage, diese komplexen Aufgaben zu meistern.
Ein weiterer Unterschied von Arbeitsspeichern sind No-Name Produkte und Markenprodukte, Es gibt eine große Anzahl von Herstellern, die Arbeitsspeicher anbieten, wobei sie sich überwiegend preislich unterscheiden aber nicht unbedingt
in der Qualität. Ein Preisvergleich ist auf jeden Fall ratsam.
Bei der Aufrüstung Ihres PCs sollten Sie sich vorher genau überlegen, welche Arbeiten Sie hiermit erledigen möchten. In Ihrem Handbuch finden Sie Informationen
ob und wie weit sich ihr Rechner aufrüsten lässt.